Bei einer Baugrubenerweiterung im Gewerbegebiet Hüsten trafen wir auf eine unerwartete Wechsellagerung aus zersetzten Tonsteinen und verkarsteten Massenkalken der Honsel-Formation. Das Grundwasser stand nur 1,80 m unter GOK. Ohne eine gezielte Injektionsbemessung hätte der Aushub wochenlang stillgestanden. Die Planung von Injektionskörpern in Arnsberg erfordert genaue Kenntnis der devonischen Schichtenfolge, die im Stadtgebiet von Rumbeck bis Neheim stark variiert. Ob für Sohlinjektionen unter einer Bodenplatte oder für Dichtsohlen neben bestehenden Stützmauern – die Auslegung von Injektionsparametern muss lokale Klüftigkeit und Durchlässigkeit abbilden. Wir übernehmen die Bemessung von der Erstinjektion bis zum Nachinjektionskonzept, immer abgestimmt auf die Ergebnisse der vorlaufenden Korngrößenanalyse und Durchlässigkeitsversuche.
Eine korrekte Injektionsbemessung erspart im Arnsberger Karst teure Nacharbeiten durch unkontrollierte Suspensionsverluste.
