Arnsberg, mit seiner über 800-jährigen Geschichte am Hang des Ruhrtals, stellt besondere Ansprüche an den Tiefbau. Die Altstadt wuchs auf Schieferverwitterung und teils mächtigen Hanglehmen, während die Neustadt auf den flacheren Terrassenschottern der Ruhr errichtet wurde. Wer heute in diesen historisch gewachsenen Untergrund tief eingreift – etwa für eine Baugrube entlang der stark frequentierten B229 oder für ein neues Wohnquartier in Hüsten – braucht eine Bemessung, die diesen geologischen Wechsel präzise abbildet. Ein pauschaler Ansatz reicht hier nicht. Unser Labor kennt die lokalen Formationen aus Dutzenden von Baugrubenprojekten in der Region und kombiniert Laborversuche wie die Korngrößenanalyse mit Felduntersuchungen, um realistische Bodenkennwerte für die Berechnung zu liefern.
Die Bemessung tiefer Baugruben in Arnsberg muss den Wechsel von Hanglehm zu Festgestein auf wenigen Metern abbilden – ein homogener Baugrund ist hier die Ausnahme.
